„Ich schreibe, um herauszufinden, was ich denke“ Susan Sontag

Neulich war ich in der Buchhandlung meines Vertrauens und stolperte einmal erneut über den Namen Susan Sontag auf einem Buchcover. Was ich las, erinnerte mich daran, dass es diesen Blog gibt, den ich lange nicht mehr mit Texten gefüllt habe. Dabei gibt es so viel zu schreiben und fertig zu stellen.
Die Worte Susan Sontags sprachen mir Mut zu, nicht nur einfach zu schreiben. Ich dachte das erste Mal über die Motivation nach. Mir war bis dahin tatsächlich nicht bewusst, warum ich diesen Blog betreibe, hin und wieder ein Gedicht verfass(t)e oder mehrere Notiz- und Tagebücher vollschreibe. Zum Vorschein kam genau dies: Ja, auch ich schreibe, um mir Klarheit darüber verschaffen zu können, was ich denke. Darüber hinaus Zugleich ist mir klar geworden, dass sich gerade dadurch auch Überzeugungen, Vorstellungen über die eigene Lebensweise, das eigene Handeln – politisch, ästhetisch – besser zu_ordnen lassen.
Gezeigt hat es auch, dass ich mir diesen Satz mehr zu Herzen nehmen sollte. Ein Projekt (How I became a feminist? Did/am I?) ist schließlich immer noch unvollendet. Material dazu gibt es zur Genüge in meinem Kopf. Ein anderes spukt nun auch schon länger in den Gehirnwindungen herum. Ein Anfang ist zumindest schon gesetzt.
Ich freue mich schon darauf. Denn mittlerweile erachte ich es als wichtig für mich, meinen Gedanken schriftlich zu begegnen und sie dadurch zu manifestieren.

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