Die Fiktion der Existenz

Wir leben in dieser Welt, auf diesem Planeten vor uns hin. Nur wenige machen sich Gedanken über das Geschehen, die Entwicklungen, gesellschaftliche und politische Phänomene. Wenn ich daran denke, wie wir unseren Alltag gestalten, ihn organisieren, welchen Beeinflussungen er unterliegt, was diese eventuell mit uns machen und wie wir uns abstrampeln, diese Bedingungen zu verändern; … Die Fiktion der Existenz weiterlesen

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Vierundzwanzig Jahre später

Du hattest so ein helles Lachen. Wenn du wütend warst, warst du erbarmungslos. Du hattest dich mit meiner kleinen Schwester verbündet, die fünf Jahre jünger war als du. Wir selbst waren jung. Wir kannten uns zwei Jahre. Du wohntest in der vor wenigen Jahren fertiggestellten Plattensiedlung direkt über uns. Wir gingen nicht in die selbe Schule, deinen Klassenraum … Vierundzwanzig Jahre später weiterlesen

Klebt an den Händen Karl Marx‘ tatsächlich Blut?

"Marxism. 100 Million Deaths in the 20th century. How many more?" Das Zitat schmückte am 09.08.2015 für kurze Zeit das Marx-Engels-Denkmal, das wegen der Erweiterung der U5 nahe des Spreeufers gegenüber den Humboldt-Forum steht. Ein*e Unbekannte*r hatte zwischen 19:00 Uhr und 19:15 Uhr rote Abdeckfarbe zwischen die Finger der Marx-Skulptur gekippt und einen Zettel mit … Klebt an den Händen Karl Marx‘ tatsächlich Blut? weiterlesen

Verliebt sein als bloße Begeisterung und das Verschwinden der Emotion (Dazwischen)

Das Leben ist nicht dazu gedacht, einen Ist-Stand zu beschreiben. Das Leben ist die Dystopie der eigenen Reflexionen. Lookismus, Heteronormativität, der sexualisierte Blick, die Romantische Zweierbeziehung – dies alles scheinen noch immer unumstößliche Größen in einer Gesellschaft, in der bisher nur ein geringer Teil versucht, sich davon frei zu machen. Politische Entscheidungen auf Bundesebene tragen zwar … Verliebt sein als bloße Begeisterung und das Verschwinden der Emotion (Dazwischen) weiterlesen

Verliebt sein als bloße Begeisterung und das Verschwinden der Emotion

Es ist nicht einfach, immer das richtige Augenmaß zu halten bei Begegnungen. Menschen sind dafür zu vielschichtig, oder besser: ihre Landschaften sind unübersichtlich und zerklüftet. Beim ersten Zusammentreffen sind die oberflächlichen Profile sichtbar. Das Außen als Unscheinbares will sich als den ersten Urteil bildenden Eindruck aufdrängen. Und schafft es hin und wieder ganz besonders stark. … Verliebt sein als bloße Begeisterung und das Verschwinden der Emotion weiterlesen