Vierundzwanzig Jahre später

Du hattest so ein helles Lachen. Wenn du wütend warst, warst du erbarmungslos. Du hattest dich mit meiner kleinen Schwester verbündet, die fünf Jahre jünger war als du. Wir selbst waren jung. Wir kannten uns zwei Jahre. Du wohntest in der vor wenigen Jahren fertiggestellten Plattensiedlung direkt über uns. Wir gingen nicht in die selbe Schule, deinen Klassenraum … Vierundzwanzig Jahre später weiterlesen

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Der Nächte hohler Traum

[Diesen Text schrieb vor etwa 12 Jahren als einen Versuch in lyrischer Prosa, angelehnt an die Texte Georg Trakls.] Des Fragens mächtig ging sie hinauf in die Höhen, um den blutroten Himmel zu sehen. Ihr Gesicht, von Pein geprägt und schmerzverzerrt, weinte schwarze Tränen. Das weiß Gewand, die Hände zart zitterten im Wind. In ihren … Der Nächte hohler Traum weiterlesen

Die Fratze

Stille. Geborgenheit? – nein. Eher Angst. Ein Vorbote. Gänsehaut. Die Zigarette schmeckt nach Schweiß. Kalt. Holz nachschieben. Knarren. Schreckhaftes Einatmen. Noch mal Karren. Schneller Puls. Einkauern. Pochen auf dem Boden - tock, tock, tock, tock. Schritte. Sie kommen näher. Wenden sich wieder ab. Herunterdrücken einer Türklinke. Türquietschen. Ein Knall. Wieder Schritte. Immer lauter – Tock, … Die Fratze weiterlesen